Freitag 3.10.25

13.30 – 14.00 Ankunft | Kaffee | Kuchen

14.00 – 15.40 Backstage– Dorothee Oberlinger dirigiert Telemann
von Fosco Dubini, 96 min, D/CH 2023
15.40 – 16.10 Diskussion mit dem Regisseur

16.20 – 17.50 Liebe bringt uns nach Hause
von Nina Marczan, 90 min, D 2024
17.50 – 18.20 Diskussion mit der Regisseurin

18.20 – 19.00 Zimmerbezug auf der Burg Monschau
19.00 – 20.00 Abendessen

20.00 – 21.40 Paydos
von Müge Manu, 93 min, TR 2025
21.40 – 22.10 Diskussion mit der Regisseurin

22.10 Ausklang, gemütliches Zusammensitzen

 

 

Samstag 4.10.25

10.00 – 10.55 The President’s Tailor
von Rick Minnich, 53 min, D 2024
10.55 – 11.25 Diskussion mit dem Regisseur

11.30 – 13.00 Sag mir, wo die Schönen sind …
von Gunther Scholz, 90 min, D 2007
13.00 – 13.30 Diskussion mit Regisseur

13.30 – 15.30 Mittagessen, Spaziergang oder
Besuch Fotografie-Forum der StädteRegion Aachen
Nachmittagskaffee

15.30 -16.55  FASIA – Von trutzigen Frauen und einer Trobadora
von Re Karen, 85 min, D 1987/2025
16.55 – 17.25 Gespräch mit der Regisseurin Re Karen
und Produzent Gernot Steinweg

17.30 – 19.20 Eine deutsche Partei
von Simon Brückner, 110 min, D 2022
19.20 – 19.50 Diskussion mit dem Regisseur
19.50 – 21.00 Abendessen

21.00 – 22.50 Soldaten des Lichts
von Julian Vogel und Johannes Büttner, 108 min, D 2024
22.50 – 23.20 Diskussion mit Editor Sebastian Winkels

23.20 Ausklang, gemütliches Zusammensitzen

Sonntag 5.10.25

10.00 – 11.15 Work in Progress
von Michael Chauvistré, 72 min, D 2025
11.15 – 11.45  Diskussion mit dem Regisseur

12.00 – 13.30 Sexploration
von Lisa Zielke und Lukas Soboll, 90 min, D 2025
13.30 – 14.00 Diskussion mit Kameramann Jakob Gehrmann

14.00 – 15.00 Mittagessen

15.00 – 16.00 Abschlussdiskussion

16.00 Ende der Veranstaltung | gemeinsames Aufräumen

Filmliste

Titel Regie Kurzinhalt
Backstage– Dorothee Oberlinger dirigiert Telemann Fosco Dubini
96 Min | D/CH 2023
Dorothee Oberlinger, Blockflötenvirtuosin, debütiert mit diesem Werk als musikalische Leiterin einer szenischen Produktion. Die Aufführung wurde in einer doppelten Perspektive festgehalten: als Opernfilm und als Dokumentarfilm „Backstage", der die Proben bis zur Premiere begleitet und zahlreiche Interviews enthält. Lydia Teuscher: Caliste, Florian Götz: Damon, Marie Lys: Iris, Alois Mühlbacher: Amynthas, Virgil Hartinger: Knirfix Musikalische Leitung: Dorothee Oberlinger, Inszenierung: Niels Niemann, Bühnenbild und Kostüm: Johannes Ritter Deutsch, Engl. UT
Liebe bringt uns nach Hause Nina Marczan
90 Min | D 2024
Synopsis: Der Dokumentarfilm Liebe bringt uns nach Hause (Liefde brengt ons thuis) von Nina Marczan porträtiert das betagte Ehepaar Wies und Bert. Er zeigt, wie sich das Leben von Wies und Bert im Laufe eines Jahres zu verändern beginnt. Nach und nach verlieren sie ihre Autonomie, bis sie vor der schmerzhaften Entscheidung stehen, ihr Zuhause verlassen und in ein Altersheim umzuziehen zu müssen. Inhalt: Kurz nach ihrem 65. Hochzeitstag müssen Wies und Bert auf unerwartete Weise voneinander Abschied nehmen: Wies Gedächtnis lässt aufgrund ihrer Demenz nach, und sie darf nach einem Krankenhausaufenthalt nicht zu Bert nach Hause zurückkehren. Nun lebt Bert zum ersten Mal seit Jahrzehnten allein und erinnert sich an ihr gemeinsames Leben, welches Wies allmählich zu vergessen beginnt. Während seine Krebserkrankung und altersbedingte Beeinträchtigungen es ihm unmöglich machen, Wies ohne Hilfe zu besuchen, wird er mit der schwierigsten Entscheidung konfrontiert, die er je zu treffen hatte.
Paydos Müge Manu
93 Min | TR 2025
Having no climbing experience until now, Müge finds herself facing one of the toughest challenges of her life. After crossing paths with Belgian climbers Sander and Maarten, she joins them in creating a daring new climbing route on a towering cliff in a remote Mediterranean cove. As the team pushes through the unforgiving forces of nature, confronts their deepest fears, and tests the limits of their endurance, it is courage, friendship, and the unbreakable bonds of family that drive them toward the summit. Türkisch, Englisch, Englische UT
The President’s Tailor Rick Minnich
53 Min | D 2024
Maxmilian Grünfeld learned to sew while mending shirts for SS soldiers in Auschwitz when he was fifteen. Four years later, he re-invented himself as the American Martin Greenfield, and was making suits for the former general and future US president Dwight D. Eisenhower, who liberated him from Buchenwald in 1945. The Presidents’ Tailor is a short documentary about how one man transformed into the other against all odds. With his infectious smile, resourcefulness, and insistence on “quality with intrinsic value”, Martin Greenfield quickly rose from his humble beginnings as a floor boy at the GGG menswear factory in Brooklyn to become the highbrow tailor of choice for US presidents and celebrities alike. Together with his sons Jay and Tod, Martin built a bespoke menswear empire which now stands alone as a beacon in the once thriving men’s tailoring industry in New York City. The Presidents’ Tailor interweaves scenes of daily life at Greenfield Clothiers with a journey into Martin’s past, when his son Jay and his children David and Amy retrace Martin’s footsteps across Europe, from his hometown Pavlovo in western Ukraine, to Auschwitz and Buchenwald, where the young Martin lost his entire family. We also travel to the White House with Martin and his wife Arlene, celebrate a Seder with family and friends, and witness moving tributes by longtime customers and dear friends Michael Bloomberg and Colin Powell at Martin’s 90th birthday spectacle. The Presidents’ Tailor is a poignant tale of resilience, forgiveness and the fine art of bespoke menswear. It is also a reminder of the distinguished craftsmanship which once gave birth to the golden age of American manufacturing. Englisch
Sag mir, wo die Schönen sind … Gunther Scholz
90 Min | 207
Neun Frauen um die 40 – als sie 20 waren, gab es die DDR noch. Damals wollten sie alle „Miss Leipzig“ werden. Heute sind sie verheiratet oder immer noch Single, eine lebt in Scheidung. Sie haben Kinder oder bekommen sie gerade. Sie leben in der Schweiz, in Dubai, auch im Westen Deutschlands oder wie zuvor in Leipzig. Dort hatte ihre Geschichte im Mai 1989 ihren Anfang: Die „Leipziger Volkszeitung“ suchte die „Miss Leipzig 1989“. Nicht nur Schönheit und Oberweite waren das Maß der Dinge – die Kandidatinnen sollten auch gut über ihre Stadt und deren Geschichte Bescheid wissen. Nur wenige Monate vor dem alles verändernden Herbst 1989 fanden sich ungewöhnlich viele und viele ungewöhnliche Kandidatinnen. Die meisten wollten einfach mal bei einer Miss-Wahl dabei sein, doch viele von ihnen hofften auch auf Veränderung in ihrem Leben. Der Leipziger Fotograf Gerhard Gäbler, damals noch Student, nahm zwanzig von ihnen auf: Er machte ein Foto der Kandidatin am Arbeitsplatz, ein weiteres Foto im privaten Umfeld. Die Bilder der jungen Frauen in typischem DDR-Interieur sind inzwischen zu wichtigen zeithistorischen Dokumenten geworden. Zugleich erwies sich als Glücksfall, dass der Fotograf ein Kassettengerät für Kurzinterviews mitnahm. 18 Jahre später haben Gunther Scholz und Gerhard Gäbler die Frauen erneut besucht. Sehr unterschiedliche Lebenswege sind zu entdecken: Die Zimmerfrau im Leipziger Nobelhotel arbeitete damals in der Salzstangen-Produktion; eine andere ließ man in der DDR nicht Medizin studieren, heute ist sie erfolgreiche Innenarchitektin. Eine war Pionierleiterin und wusste schon damals, dass dieser Beruf für sie falsch war; noch vor dem Ende der DDR kündigte sie und war plötzlich arbeitslos, trotz Sozialismus … Neun Frauen erzählen aus ihrem Leben. 1989 versuchten sie einen Schritt ins Rampenlicht. Was sich seitdem für sie verändert hat, erzählt dieser Film.
FASIA – Von trutzigen Frauen und einer Trobadora Re Karen
85 Min | D 1987/2025
Ein Film von 1987, der für ein internationales Publikum überarbeitet und neu geschnitten wurde - Erstaufführung beim Filmfest Bremen, März 2025. Fasia Jansen (1929 - 1997), charismatische Aktivistin und Sängerin mit einer kraftvollen Blues-Stimme, eine afrikanische Prinzessin, wuchs mit ihrer Mutter in Hamburg auf und überlebte nur knapp das Nazi-Regime in Deutschland. In den 1980er Jahren kämpfte sie gegen Rassismus und Unterdrückung und setzte sich für die Rechte der Frauen und den Frieden ein.r älteren Generation)
Eine deutsche Partei Simon Brückner
110 Min | 2022
Der Film zeigt Innenansichten der AfD aus den Jahren 2019 bis 2021. Ohne Interviews oder Kommentare des Regisseurs wird die Arbeit von Funktionären auf der Bundes-, Landes- und Bezirksebene gezeigt, zu denen Simon Brückner einen exklusiven Zugang hatte. Sichtbar wird ein Spektrum: Die Ideenkosmen, Inszenierungen, Ressentiments und Eigendynamiken der Partei. Der Film feierte am 16. Februar 2022 auf der Berlinale seine Weltpremiere in der Sektion Berlinale Special.
Soldaten des Lichts Julian Vogel
Johannes Büttner
108 Min | 2024
David ist roh-veganer Influencer. Neben Nahrungsergänzungsmitteln verbreitet er auch Geschichten über dunkle Mächte und Gott. Soldaten des Lichts taucht in eine komplexe Welt zwischen Verschwörungsideologien und Selbstoptimierung ein und porträtiert Menschen, die in Deutschland ein Königreich errichten wollen.
Work in Progress Michael Chauvistrér
72 Min | 2025
Wie wollen wir leben? Der Film taucht ein in eine Welt, die am Ende einer Sackgasse inmitten von Feldern in Nordwestmecklenburg liegt. Die Landkommune entstand nach dem Zusammenbruch der DDR als Aussteigeroase. Rund um ein ehemaliges Gutshaus wurden ausgebaute Bauwagen, Lehmhütten und Tipis zu festen Wohnsitzen. Dreißig Jahre altes Archivmaterial bietet charmante Rückblicke im 16mm-Look auf die Anfangszeit der Dorfgemeinschaft. Und heute bietet sie einen spannenden Mikrokosmos, um Fragen nach Liebe und Partnerschaft, nach dem Zusammenleben und dem Streben nach Freiräumen in den Raum zu stellen.
Sexploration von Lisa Zielke,
Lukas Soboll
90 Min | 2025
Sechs Personen führen vor der Kamera Aktionen durch, die sie bezüglich ihrer eigenen Sexualität gewählt haben - was könnte gut tun in der aktuellen Lebensphase? Was bestärkt, hilft, reizt, bereichert? Vulvas betrachten, Abdrücke davon machen, ein Ölritual, Aussprache mit den Eltern zur versäumten Aufklärung, Fußvorliebe thematisieren, schwanger Liebemachen, sich über Penisse austauschen, sich fesseln lassen, sich der Welt zeigen und Scham abbauen… Ein Filmprojekt über sexuelles.Empowerment.